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Vorschaltmodell für Firmenfahrzeuge und Maschinen

Stefan Mücke

15.02.2026

typischer steuerlicher Super-GAU

Der Erlös aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens ist steuerpflichtig und muss versteuert werden. Gegenstände gehören beim Einzelunternehmer und Personengesellschaften zum (notwendigen) Betriebsvermögen, wenn eine überwiegende (> 50 %) betriebliche Nutzung erfolgt; bei einer GmbH sind immer alle Gegenstände Betriebsvermögen (sog. steuerliche Verstrickung).

Bei Firmenfahrzeugen, die auch privat genutzt werden, muss die private Nutzung besteuert werden. Der steuerliche Super-GAU bei Firmenfahrzeugen tritt ein, wenn die Nutzungsentnahme oder der Sachbezug aus der 1%-Regelung die laufenden Kosten ganz oder im wesentlichen Umfang neutralisiert, es bei der laufenden Nutzung zu keiner oder nur geringen steuerlichen Entlastung kommt und der Verkauf voll steuerpflichtig ist. Der Verkaufserlöse ist vollständig steuerpflichtig; eine Kürzung wegen der versteuerten Privatnutzung findet nicht statt.

YouTube-Video vom 15.2.2026

Lösung gegen die steuerliche Verstrickung

Mit dem Vorschaltmodell wird dies steuerliche Verstrickung von Gegenständen des Anlagevermögens verhindert, so dass der (spätere) Verkauf nicht mehr steuerpflichtig ist. Das Vorschaltmodell findet keine Anwendung, wenn ein Fahrzeug angeschafft und bis zur Verschrottung genutzt und vollverbraucht wird.

 

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